Gedanken zu einer Eisenbahnverbindung zwischen Kißlegg und Kempten!

Eine Anregung von Ferdinand Fleck

Betrachtet man sich die Eisenbahnstrecken im Süden der Bundesrepublik Deutschland, so fallen die relativ wenigen, durchgehenden, West – Ost Verbindungen ins Auge. Das könnte man ändern in dem man eine Eisenbahnstrecke zwischen Kißlegg und Kempten neu bauen bzw. wieder aufbauen würde. Diese Verbindung müsste natürlich Isny wieder an die Eisenbahn anbinden. Wobei eine Strecke Kißlegg – Isny neu erbaut werden müsste, von Isny nach Kempten könnte die, bis in die 80 Jahre vorhandene Bahnstrecke, wieder aufgebaut werden. Diese Verbindung hätte nicht nur regionale Bedeutung. Wenn man sich den im Westen gelegenen Ausgangspunkt Kißlegg betrachtet, gibt es von dort Bahnstrecken nach Aulendorf und weiter über Immendingen Donaueschingen nach Offenburg (Straßburg) oder Freiburg. Von dem im Osten gelegenen Endpunkt Kempten besteht, unter anderem, eine Bahnverbindung nach Reutte in Tirol und weiter nach Garmisch – Partenkirchen von dort weiter nach Mittenwald, Seefeld nach Innsbruck wo es wieder vielfältige Verbindungen nach Osten, Westen und Süden nach Italien gibt. Von den im Westen und Osten genannten, weiterführenden Strecken, gibt es vielfältige Verknüpfungspunkte mit Nord – Süd verlaufenden Strecken. Meine Überlegungen beziehen sich nicht nur auf den Personenverkehr, sondern auch der Güterverkehr, der ohne Zweifel, mehr auf die Schiene verlagert werden muss, kann durch mehr und verbesserte Direktverbindungen profitieren. Die Allianz pro Schiene hat die Politik aufgefordert ihren „Masterplan Schienengüterverkehr von 2017“ nicht weiter auf die lange Bank zu schieben. Nur wenn Unternehmen und Industriegebiete einen eigenen Gleisanschluss haben, kann die Verkehrsverlagerung von Gütern auf die Schiene Fahrt aufnehmen. Im Masterplan wird daher die Forderung erhoben, neue, aufkommensstarke Gewerbegebiete nur noch mit Gleisanschluss zu genehmigen. Im Südhessischen Wald – Michelbach wurde bereits die Errichtung eines neuen Gewerbegebietes mit der nicht vorhandenen Bahnverbindung abgelehnt. Dorthin besteht noch eine Bahnstrecke, auf der zurzeit Draisinen-Verkehr stattfindet. Der dortige Kreistag hat daher die Absicht, die Strecke nach Ablauf des Pachtvertrages für die Draisinen 2027, wieder zu reaktivieren. Schaut man in die Zukunft, so finde ich meine Gedanken durchaus überlegenswert und vorteilhaft auch für Isny.

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